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Ihr Leitfaden zu mehr Unabhängigkeit und umweltfreundlicher Energie

Solarpanels (auch Solarmodule genannt) für Photovoltaikanlagen spielen eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben. Sie produzieren nachhaltig Strom aus Sonnenenergie und helfen uns, unseren CO2-Fußabdruck zu verringern.

Es gibt ein breites Anwendungsspektrum für Solarmodule, im privaten Bereich wie auch in der Industrie.

In diesem Leitfaden finden Sie umfangreiche Informationen über Solarpanels und -anlagen, die Sie für Ihre private Photovoltaikanlage wissen müssen.


Was sind Solarpaneele und wie funktionieren sie?

Solarpaneele oder Solarmodule sind die wichtigsten Bauteile einer Solaranlage. Sie bestehen aus Solarzellen, die Solarenergie in elektrische Energie umwandeln.

Die Solarzellen wiederum bestehen hauptsächlich aus dem Halbleitermaterial Silizium. Dieses fängt die Photonen der Sonne ein und wandelt sie in Elektronen um.

Der so von den Solarmodulen erzeugte Strom ist Gleichstrom. Ein Wechselrichter wandelt ihn in Wechselstrom um, denn unsere Haushaltsgeräte arbeiten alle mit Wechselstrom.


Woraus besteht ein Solarmodul?

Solarmodule bestehen aus mehreren Schichten, die in der Herstellung mit Wärme und Druck zu einem Laminat verbunden werden. Zu diesen Schichten gehören folgende Materialien in der Reihenfolge von oben nach unten:

  • Gehärtetes Glas zum Schutz der PV-Zellen
  • Ethylenvinylacetat-Folie (EVA-Folie) zum Schutz der Zellen
  • Solarzellen
  • Ethylenvinylacetat-Folie (EVA-Folie) zum Schutz der Zellen
  • Kunststofffolie oder Glasplatte zum Schutz der Module

Ein Aluminiumrahmen sorgt für die Stabilität und die sichere Befestigung der Paneele auf dem Dach. Auf der Rückseite der Module befindet sich eine Kabelbox für den Anschluss der Gleichstromleitungen.


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Wie werden Solarzellen hergestellt?

Ihre Herstellung beginnt bei der Gewinnung des Siliziums aus Quarzsteinstücken einer Mineralader. Die Bruchstücke haben einen Reinheitsgrad von 98 %. Die Reinheit des Siliziums ist entscheidend für die Leistung der Solarmodule. Mittels chemischer Verfahren werden die Quarzstücke weiter gereinigt und anschließend geschmolzen.

Sobald das Silizium geschmolzen ist, findet das kristalline Wachstum statt. Dabei bilden sich monomolekulare Schichten um einen Kristallisationskeim oder Ausgangskristallit. Dieser erstarrt in einer kristallinen Form, einem Einkristall, bzw.  wenn er kleiner ist, einem Polykristall.

Die Temperatur des Schmelzvorgangs liegt bei über 1.500 °C. Nach dem Schmelzen entsteht ein Silizium-Barren, der in dünne Scheiben (Wafer) geschnitten und mit elektrischen Leitern versehen wird.

Nachdem die Wafer geschnitten sind, können sie Oberflächen-Unregelmäßigkeiten und Schnittfehler aufweisen. Diese werden im nächsten Schritt bereinigt.

Schließlich werden Metallstreifen in die Oberfläche des Solarmoduls eingelassen und mit Kontakten verbunden, die die elektrische Energie aufnehmen und weiterleiten.


Die wichtigsten Arten von Solarpaneelen

Es gibt vier Haupttypen, die sich vor allem im Herstellungsprozess der Solarzellen unterscheiden:

  • Monokristalline
  • Polykristalline
  • Amorphe
  • Dünnschicht

Die monokristallinen Paneele sind die hochwertigsten. Sie bestehen aus Zellen, die aus einem einzigen Siliziumkristall zusammengesetzt sind.

Dieser Kristall weist geringere Verluste und dadurch einen höheren Wirkungsgrad als die polykristallinen Solarmodule auf. Deswegen ist die Herstellung der monokristallinen Module teurer.

Amorphe Module sind hingegen am wenigsten zu empfehlen, da die verwendete Technologie veraltet und die Leistung der Panels geringer ist.

Bei Otovo arbeiten wir nur mit monokristallinen Solarmodulen, um unseren Kunden die höchste Leistung und die größten Einsparungen zu garantieren.


Solarpanels Photovoltaikanlage
Solarpanels auf dem Dach

Monokristalline Solarmodule

Monokristalline Solarmodule sind Module, deren Zellen aus einem einzigen Kristall aus hochreinem Silizium bestehen.

Sie sind bei einer homogenen Temperatur erstarrt, was zu einer höheren Effizienz und Leistung des Moduls führt, da sich die Elektronen freier bewegen können. Ihr Wirkungsgrad beträgt bis zu 22 Prozent, daher können sie mehr Energie auf der zur Verfügung stehenden Fläche erzeugen.

Monokristalline Solarmodule sind sehr robust und weisen eine hohe Qualität auf. Dies zeigt sich in ihrer langen Lebensdauer, die mehr als 30 Jahre betragen kann.

Hersteller geben daher eine Garantie von 25 bis 30 Jahren. Der Nachteil ist eine komplexe und teure Produktion.

Polykristalline Solarmodule

Polykristalline Solarmodule hingegen bestehen aus unterschiedlich ausgerichteten Kristallen und sind an ihrer bläulichen Färbung zu erkennen.

Sie sind in der Herstellung billiger, ihre Zusammensetzung bedingt jedoch eine geringere Effizienz und Leistung.

Unterschied zwischen monokristallinen und polykristallinen Modulen

Monokristalline Module haben einen höheren Wirkungsgrad (ca. 10 %) und schneiden sowohl bei direkter als auch bei diffuser Einstrahlung besser ab. Dies ist besonders an bewölkten Tagen ein klarer Vorteil.

Bei niedrigen Temperaturen schneiden die monokristallinen Panels ebenfalls  sehr viel besser ab als polykristalline Module. Bei hohen Temperaturen jedoch verhalten sich beide Arten sehr ähnlich.

Für Wohngebäude empfehlen wir die monokristalline Technologie, da man gegenüber der polykristallinen Technologie mit der gleichen Anzahl von Paneelen mehr Leistung installieren kann.

Auch ästhetische Gründe sprechen für die monokristallinen Solarzellen, da diese völlig schwarz sind und sich optisch besser in Dächer integrieren.


Dünnschicht Solarmodule

Der Vollständigkeit halber erwähnen wir auch die Dünnschicht-Solarmodule. Bei dieser Modulart wird das Halbleitermaterial direkt auf eine Glasplatte oder eine Folie aufgedampft oder gesprüht.

Dadurch sind die Module viel dünner, benötigen weniger Material und kommen auch ohne einen Rahmen aus.

Sie sind flexibel und haben ein geringeres Gewicht. Der große Nachteil ist jedoch der deutlich geringere Wirkungsgrad von zehn bis 13 Prozent. Hinzu kommt eine höhere Degradation, das bedeutet sie reduzieren ihre maximale Leistung schneller als andere Modultypen.


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Mit welchen Solarmodul-Herstellern arbeiten wir zusammen?

Bei Otovo Deutschland setzen wir auf folgende Hauptmarken:

  • SunPower
  • JA Solar
  • LONGiSolar
  • Trina Solar
  • Canadian Solar

Warum haben wir uns für die Zusammenarbeit mit diesen Marken entschieden?

  • Es handelt sich um Unternehmen mit einer langen Geschichte und Erfahrung.
  • Sie verwenden Materialien von höchster Qualität.
  • Sie sind ständig auf der Suche nach Innovationen.
  • Sie haben sich der Nachhaltigkeit verpflichtet.

Solarpanels Photovoltaikanlage

SunPower

SunPower-Module zeichnen sich durch ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus.

Der Hersteller produziert zwei Serien:

  • Maxeon
  • Performance

Otovo installiert Maxeon und SunPower P3-370-BLK.

Maxeon 3-400

Die Merkmale dieser Module:

  • Wirkungsgrad von 22,6 %
  • Garantierte Mindestleistung im ersten Jahr von 98 %.
  • Maximale jährliche Verschlechterung von 0,25 %.
  • Garantierte Mindestleistung im 25. Jahr: 92 %

Modell P3-370-BLK

Dieses Solarmodul ist "ganz schwarz", d. h. es hat einen schwarzen Hintergrund und einen schwarzen Rahmen und kann ästhetisch ansprechender sein.

Die Merkmale dieser Solarmodule:

  • Wirkungsgrad von 19,4 %
  • Garantierte Mindestleistung im ersten Jahr: 98 %
  • Maximale jährliche Verschlechterung von 0,45 %
  • Garantierte Mindestleistung im 25. Jahr: 87,2 %

Darüber hinaus bietet SunPower für all seine Module eine der längsten Garantien auf dem Markt:

  • 25 Jahre Produktgarantie
  • 25 Jahre Leistungsgarantie

Photovoltaikanlage Solarpanels

JA Solar

Das chinesische Unternehmen hat sich sehr schnell entwickelt und auf dem Markt etabliert. Es zeichnet sich durch seine patentierte PERC-Technologie (“Passivated Emitter and Rear Cell“ = Zelle mit passivierter Emissionselektrode und Rückseite) aus.

Bei dieser Technologie wird eine lichtreflektierende Schicht auf der Unterseite der Solarzellen angebracht. Diese macht die Photonen, die das Panel durchdringen, nutzbar und erzielt auf diese Weise eine höhere Effizienz.

JA Solar bietet eine breite Palette von Photovoltaik-Modulen an. Bei Otovo haben wir bisher v.a. die Modelle JAM54S31, JAM60S20 und S21 eingesetzt:

Bei dem JAM60S20-Modell handelt es sich z. B. um ein monokristallines Modul mit 60 Zellen (120 durch die Halbzellen Technologie) und einer Leistung von 380 W.

Die  PERC- und Halbzellen Technologie dieses Modells führt zu einer optimalen Photovoltaikleistung.

JA Solar bietet eine 12-jährige Produktgarantie und eine 25-jährige Produktionsgarantie.

Die Merkmale dieser Solarmodule:

  • Wirkungsgrad von bis zu 20,9 %
  • Maximale jährliche Verschlechterung von 0,60 %

LONGiSolar

Die von uns verwendeten Modelle haben eine Leistung von 370 W, 375 W und 380 W.

Wir arbeiten u. a. mit den folgenden LONGiSolar-Modulen:

  • LR4-60HIH-370M (Schwarzer Rahmen)
  • LR5-54HPB-410M, 405M, 400M, 395M, 390M

LONGiSolar bietet eine Garantie von 12 Jahren auf das Produkt und 25 Jahren auf die Leistung.

Die Merkmale dieser Solarmodule:

  • Wirkungsgrad von bis zu 20,9 %
  • Garantierte Mindestleistung im ersten Jahr von 98 %.
  • Maximale jährliche Verschlechterung von 0,55 %.
  • Garantierte Mindestleistung im 25. Jahr: 84,8 %

Solarpanels

Trina Solar

Trina Solar ist ein chinesisches Unternehmen mit mehreren internationalen Niederlassungen.

Der weltweit führende Anbieter von Solarzellen und Solarmodulen übernimmt den gesamten Lebenszyklus eines Solaranlagenprojektes – angefangen bei Konzeption und Planung über Finanzierung, Genehmigung, Bau und Betrieb bis hin zum Verkauf und Wartung.

Bis Ende 2021 hat Trina Solar weltweit Solarmodule mit einer Gesamtleistung von mehr als 80 GW ausgeliefert.

Die von Otovo in Deutschland meistverkauften Modelle für Wohndächer sind:

  • TSM 360-380 W
  • TSM 380 W
  • TSM 390-410 W

CanadianSolar

Der kanadische Hersteller von Solarmodulen ist einer der weltweit größten Anbieter von Photovoltaik-Produkten und Energielösungen sowie einer der größten Entwickler von Solarkraftwerken weltweit.

Insgesamt hat das Unternehmen bisher mehr als 67 GW Solarmodule an Kunden in mehr als 160 Ländern geliefert – genug, um den Bedarf an sauberer, grüner Energie von etwa 15,8 Millionen Haushalten zu decken.

Das von uns meistverkaufte Produkt dieses Herstellers ist:
Superhochleistung Mono PERC HiKu Modul
350 W ~ 370 W
CS3L-350|355|360|365|370MS

Auf Anfrage mit schwarzem Rahmen erhältlich.

Canadian Solar bietet 25 Jahre Leistungsgarantie * und 12 Jahre erweiterte Produktgarantie auf Material und Verarbeitung. *
* Gemäß der geltenden beschränkten Produktgarantie von Canadian Solar.

Die Merkmale der Module sind:

  • Bis zu 26 % höhere Leistung als herkömmliche Module
  • Bis zu 4,5 % niedrigere Stromgestehungskosten
  • Bis zu 2,7 % niedrigere Systemkosten
  • Hohe Schneelasten bis zu 5400 Pa,
  • Windlasten bis zu 3600 Pa

Andere Hersteller von Solarmodulen

Neben diesen Herstellern sind auch die Marken der TIER-1-Hersteller erwähnenswert. Auf der Grundlage der Daten für 2020 sind die führenden Hersteller:

Tier-1-Solarmodulhersteller
1. Longi 13. Astronergy 25. Vietnam Sunergy
2. Jinko 14. ZNShine 26. Hendigan
3. FuturaSun 15. Jolywood 27. Ulicia
4. Risen 16. Jinergy 28. Recom
5. Suntech 17. Adani 29. Hyundai
6. Q-Cells 18. Jetion 30. Leapton
7. Swelect 19. LG 31. S-Energy
8. First Solar 20. Waree 32. Goldi Solar
9. Talesun 21. Phono 33. Heliene
10. Eging 22. Neo Solar 34. Sharp
11. Seraphim 23. HT-SAAE

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Installation der Solarmodule

Die Solarmodule sollten Sie nur von zertifizierten Fachkräften installieren lassen. Diese erkennen Sie an einer Fortbildung zum Solarteur oder zur “Fachkraft für Solartechnik”.

Durch diese Qualifizierung erlangen die Handwerker das Fachwissen zur Installation und Inbetriebnahme der PV-Anlage, sowie zu den erforderlichen Anmeldungen.

Otovo verfügt in Deutschland über ein großes Netz von Installateuren. Auf diese Weise sind wir in der Lage, einen schnellen, qualitativ hochwertigen und lokalen Service anzubieten.


Zur Installation einer PV-Anlage gehört eine Reihe von Schritten, die Montage der Solarmodule ist nur ein Schritt:

  • Montage der Tragkonstruktion der Anlage
  • Befestigung der Solarmodule
  • Verlegung und Anschluss der Gleichstrom-Verkabelung
  • Montage von Überspannungsschutz und Wechselrichter
  • Anschluss der Gleichstromkabel an den Wechselrichter
  • Anschluss Wechselstromkabel an den Zählerschrank

Anschließend überprüft der Installateur die Funktionsfähigkeit der Anlage und führt eine Messung im Probebetrieb durch. Wenn die Solaranlage richtig funktioniert, meldet er die Anlage beim zuständigen Verteilnetzbetreiber an.

Dieser nimmt die Anlage ab und wechselt gegebenenfalls den Zähler aus. Dann kann die PV-Anlage in Betrieb gehen.

Als Eigentümer müssen Sie Ihre Anlage jetzt nur noch im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eintragen lassen.


Solarpanels Solaranlage

Notwendige Voraussetzungen für die Installation

Anforderungen an das Dach

Für die Installation der Module muss sich das Dach in einem guten Zustand befinden. Falls es Beschädigungen aufweist, sollten Sie es vor der Installation reparieren lassen.

Nach der Installation ist eine Reparatur nur noch unter erhöhtem Aufwand möglich, da der Installateur einige oder alle Module für die Zeit der Reparatur wieder abbauen muss.

Wenn Sie Ihr Dach neu eindecken lassen, wäre das ein guter Zeitpunkt für die Installation der Solaranlage, da das Gerüst bereits vorhanden ist.

Da die Solarmodule auf das Dach gesetzt werden, spielt auch die Statik eine wichtige Rolle.

Bei einem Schrägdach stellt die zusätzliche Last in der Regel kein Problem dar. Aber bei Flachdächern sichern Gewichte die Unterkonstruktion der PV-Anlage gegen die Windlast, so dass die Prüfung der Statik notwendig sein kann.

Die Größe, Neigung und Ausrichtung des Daches haben entscheidenden Einfluss auf die Leistung und Rentabilität der PV-Anlage. Als Eigentümer sollten Sie darauf achten, dass kein Schatten, zum Beispiel durch Bäume oder eine Satellitenschüssel, auf die Module fällt.


Genehmigung der Solaranlage

Wenn Sie Eigentümer des Daches sind, benötigen Sie keine Erlaubnis für die Installation der Solarmodule.

Eine Baugenehmigung ist für die Installation von Solarmodulen auf privaten Wohngebäuden in der Regel nicht erforderlich. Ausnahmen gibt es, wenn die Module über die Dachfläche hinausragen, sowie bei denkmalgeschützten Gebäuden und bei Gebäuden mit Ensemble- oder Milieuschutz.

Bei Otovo kümmern wir uns um alle erforderlichen Genehmigungen. Wir  arbeiten mit einem Netz von zugelassenen, zertifizierten Installateuren zusammen, um unseren Kunden schlüsselfertige Photovoltaikanlagen anbieten zu können. Sie müssen nur die Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eintragen.


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Elemente, aus denen eine Photovoltaikanlage besteht

Neben den Solarmodulen gehören noch weitere Bestandteile zur PV-Anlage:

  • Unterkonstruktion zur Montage der Module
  • Wechselrichter
  • Verkabelung
  • Batteriespeicher (optional)

Es gibt Unternehmen, die Bausätze für Solarmodule verkaufen.

Wir von Otovo empfehlen und arbeiten ausschließlich mit maßgeschneiderten Solaranlagen, die auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Hauses abgestimmt sind.


Kosten und Preise

Die Kosten für ein monokristallines Photovoltaikmodul mit PERC-Technologie, wie wir es bei Otovo verwenden, können je nach Hersteller bis zu 200 Euro betragen.

Aber wenn wir über die Preise von Photovoltaikanlagen sprechen, dann sprechen wir bei Otovo über den Preis eines schlüsselfertigen Projekts.

Mit anderen Worten, unsere Preise beinhalten alle notwendigen Materialien und Arbeiten.

Die Kosten sind abhängig vom Standort und den jeweiligen Gegebenheiten.


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Wartung von Solarpaneele

Reinigung der Module

Module auf einem Schrägdach müssen Sie nicht reinigen. Eventuell vorhandener Schmutz wird bei Regen abgewaschen. Nur bei einer geringen Dachneigung oder starken Verunreinigungen ist es empfehlenswert, die Solarmodule von einem professionellen Fachbetrieb reinigen zu lassen. Dieser Fachbetrieb stellt sicher, dass die Module bei der Reinigung nicht zerkratzen.

Ersatz von defekten Teilen

Defekte Einzelteile der Solaranlage, die sich noch in der Garantiezeit befinden, tauscht der Fachinstallateur kostenlos aus.

Wenn Sie sich für die Miete der Solarmodule entscheiden, kümmert sich Otovo auch um den Ersatz der defekten Teile, die nicht mehr unter die Garantie fallen.


Solarpanels Dach

Versicherungen und Garantien

Schäden durch Umwelteinflüsse sind die häufigsten Schäden an Photovoltaikanlagen. Prüfen Sie, ob diese in Ihrer Wohngebäudeversicherung enthalten sind. Falls sie nicht enthalten sind, können Sie Ihren

Versicherungsschutz erweitern oder eine eigene Photovoltaikversicherung abschließen. Einige Versicherungen übernehmen auch den Ertragsausfall, wenn eine Reparatur der Anlage notwendig ist.

Private Haftpflichtversicherungen decken Schäden durch die PV-Anlage ab, eventuell muss der bestehende Vertrag entsprechend ergänzt werden.

Die Hersteller, die Solarmodule für Ihre Anlage liefern, haben unterschiedlich lange Produkt- und Leistungsgarantien:

  • JA Solar bietet Produktgarantien von 12 Jahren und Leistungsgarantien von 25 Jahren.
  • SunPower gewährt 25 Jahre Produkt- und Leistungsgarantien.
  • FuturaSun bietet 15 Jahre auf das Produkt und 25 Jahre auf die Leistung.
  • LONGiSolar bietet wie JA Solar 12 Jahre Produkt- und 25 Jahre Leistungsgarantien.

Der Kundendienst des Herstellers ist damit verpflichtet, Abhilfe zu schaffen, wenn vor Ablauf dieser Fristen die Module ausfallen oder die Modulleistung überdurchschnittlich stark abfällt.

Als Kunde bei Otovo profitieren Sie zudem von erweiterten Garantien: Drei Jahre beim Kauf und 20 Jahre bei der Miete.


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Ausrichtung und Neigung des Daches

Ein wichtiger Aspekt für den Ertrag der Anlage sind die Ausrichtung und Neigung der Solarmodule. Ideal ist es, wenn die Sonnenstrahlen in einem Winkel von 90 Grad auf die Module treffen. In diesem Fall erzeugen die Module die maximal mögliche Energie.

  • Süden: Die Ausrichtung nach Süden ist ideal, es trifft die meiste direkte Sonneneinstrahlung auf die Module. Hier produzieren sie den maximalen Ertrag in den Mittagsstunden. Diese Ausrichtung ist ideal bei Einspeisung in das Stromnetz, um den maximalen wirtschaftlichen Ertrag zu erzielen.
  • Osten/Westen: Bei Ausrichtung nach Osten/Westen fällt der Ertrag der Module etwas geringer aus. Die Spitzen in der Stromerzeugung verteilen sich auf den Morgen und Abend. Diese Ausrichtung ist ideal für den Eigenverbrauch im Haushalt, Erzeugung und Verbrauch haben annähernd zur gleichen Zeit ihre Maximalwerte. Eventuell können Sie bei dieser Ausrichtung zwei Dachflächen mit Modulen belegen lassen.
  • Norden: Auf der Nordseite erzeugen die Solarmodule am wenigsten Strom. Daher verzichten die meisten auf die Installation mit Ausrichtung nach Norden. Bei einer flachen Neigung kann es aber auch sinnvoll sein, Module auf der Nordseite zu installieren.

Die Neigung der Module hängt bei einem Schrägdach von der Neigung des Daches ab. Ideal ist eine Dachneigung zwischen 30 und 40 Grad. Auch bei einer Abweichung von 10 Grad nach oben oder unten ändert sich der Ertrag nur geringfügig. Mit steigender Abweichung der Ausrichtung vom Süden werden flache Dächer am effizientesten.

Im Norden Deutschlands erzeugen steilere Dächer geringfügig mehr Strom, während sie im Süden mit einer geringeren Neigung mehr Strom erzeugen. Dies liegt an den unterschiedlichen Winkeln zur Sonne.

Wir geben Ihnen alle notwendigen Angaben für die Ausrichtung und Neigung von Photovoltaik-Modulen in weniger als 3 Minuten!


Bemessung einer Solaranlage zum Eigenverbrauch

Größe der Module

Die Größe der Solarmodule wird durch die Anzahl der Zellen bestimmt, aus denen das Modul besteht.

Die gängigsten Module für Wohnhäuser bestehen aus 60 Zellen, die in sechs Reihen zu je zehn Zellen angeordnet sind. Jedes Solarmodul hat eine Größe von ca. 164 cm x 99 cm. Mit Rahmen erhöhen sich Breite und Länge um wenige Zentimeter.

Bei Industriegebäuden ist es möglich, mit größeren Solarpaneelen zu arbeiten. Diese Module verfügen über 72 Solarzellen, wodurch sich ihre Größe auf fast 2 m x 1 m erhöht. Für einzelne, allerdings eher seltene, Anwendungen gibt es auch Solarmodule mit mehr als 72 Zellen.

So erfahren Sie, wie viele Solarmodule Sie benötigen

Die Anzahl der benötigten Solarmodule hängt von ihrer Nutzung ab - für den eigenen Energiebedarf oder als Renditeobjekt. Durch die Differenz der Erzeugungskosten zu den Strompreisen, ist es sinnvoll, den Strom der Module weitgehend für den eigenen Verbrauch im Haus zu nutzen.

Sie haben zwei Möglichkeiten zur Auslegung Ihrer Solaranlage:

Ausgehend von der Fläche Ihres Daches können Sie ausrechnen, wie viele Solarmodule auf das Dach passen, ohne dass ein Schatten auf sie fällt. Pauschal können Sie von acht bis zehn Quadratmetern je Kilowatt peak Leistung ausgehen, die Sie brauchen.

Alternativ können Sie ihren aktuellen Stromverbrauch als Grundlage nehmen, sowie mögliche Änderungen der Personenzahl im Haushalt oder der Technik, wie eine Wärmepumpe oder ein Elektro-Fahrzeug, berücksichtigen. Unter der Berücksichtigung Ihres Wunsches nach Unabhängigkeit und Ihrem Verbrauch ist es möglich, die erforderliche Anzahl der Module zu ermitteln.

Ist es sinnvoll, mehr Paneele als nötig zu installieren?

Wenn Sie mehr Strom erzeugen, als Sie verbrauchen, können Sie zusätzlich einen Batteriespeicher installieren lassen. Damit können Sie abends und nachts Strom aus der Solaranlage nutzen, der bei Sonneneinstrahlung tagsüber gespeichert wurde. Wenn der Speicher geladen ist, speisen Sie den überschüssigen Strom ins Netz ein und erhalten vom Verteilnetzbetreiber eine Einspeisevergütung.

Ein Batteriespeicher erhöht Ihre Unabhängigkeit. Er ermöglicht es Ihnen, rund 60 bis 80 Prozent des erzeugten Stroms selbst zu verbrauchen, ohne Speicher sind es nur rund 30 Prozent. Er erhöht aber auch die Investitionskosten und reduziert die Wirtschaftlichkeit des Systems.

Die Einspeisevergütung für den in das Netz eingespeisten Strom ist mittlerweile so gering, dass sie die Kosten nicht mehr deckt. Daher sollten Sie möglichst viel des erzeugten Solarstroms selbst verbrauchen.


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Leistung und Wirkungsgrad von Photovoltaikmodulen

Die Leistung und der Wirkungsgrad von photovoltaischen Solarmodulen werden bestimmt durch:

  • Art und Anzahl der Zellen
  • Klima in dem Gebiet, in dem das System installiert wird.

Hierbei sind die Photovoltaikzellen das Schlüsselelement für die elektrische Leistung.

Bei Otovo verbauen wir Solarmodule mit 370 W, 380 W und 400 W. Obwohl wir die Verwendung der leistungsstärkeren Paneele für eine größere langfristige Rentabilität empfehlen, installieren wir auf Kundenwunsch auch die 370 W-Paneele.

Weitere wichtige Unterschiede der Solarmodule:

  • Das Schwachlichtverhalten gibt an, wie viel Strom die Module bei geringer Einstrahlung oder bewölktem Himmel erzeugen.
  • Das Temperaturverhalten zeigt, wie sich der Wirkungsgrad bei hohen Temperaturen verringert.
  • Die Degradation ist die Verschlechterung der Leistungsfähigkeit über die Nutzungszeit.

Wie Sie die richtigen Solarmodule für Ihr Haus auswählen

Bei der Auswahl von Solarmodulen für Ihr Haus sind neben der Größe der Module folgende Punkte zu beachten:

  • Art der Solarmodule, ihre Optik und Qualität
  • Energieverbrauch des Hauses

Wie bereits erwähnt, sind die monokristallinen Solarmodule die effizientesten. Es ist ratsam, sich für diese Paneele zu entscheiden, um die größte Stromerzeugung und damit eine schnelle Amortisierung der Investition zu gewährleisten.


Rentabilität von Solarpanels

Die Rentabilität von Solarmodulen richtet sich nach den Kosten der Anlage, der erzeugten Energiemenge, dem Anteil des Eigenverbrauchs und der Förderung.

Solarstrom vom eigenen Dach ist heute deutlich günstiger als Strom aus dem Netz. Die Einsparung liegt inzwischen bei mehr als 20 Cent pro Kilowattstunde. Daher ist es für eine hohe Rentabilität wichtig, möglichst viel Strom aus den Solarmodulen im Haushalt zu verbrauchen. Mit einem Batteriespeicher, einer Wärmepumpe oder einer Wallbox für ein Elektroauto können Sie den Anteil des selbst genutzten Stroms weiter erhöhen.

Für Strom, den Sie nicht nutzen können und in das öffentliche Netz einspeisen, erhalten Sie eine feste Einspeisevergütung.

Eventuell gibt es in Ihrem Bundesland, Ihrem Landkreis oder Ihrer Kommune eine Förderung für die Investition in eine PV-Anlage.

Wir bei Otovo stellen sicher, dass wir die Systeme unserer Kunden richtig dimensionieren und nur Materialien von führenden Unternehmen verwenden, um die höchste Rentabilität zu gewährleisten.


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Einsatzmöglichkeiten und Anwendungen von Solarmodulen

Die Einsatzmöglichkeiten von Solarmodulen sind vielfältig und reichen von einer Vielzahl von Anwendungen im Haushalt bis hin zur Straßenbeleuchtung und zum Verkehr.

Im Haushalt können Sie den Strom der Solarmodule nicht nur für Ihren Strombedarf nutzen. Über eine Wärmepumpe können Sie den Strom für Ihre umweltfreundliche Heizung verwenden. Falls Sie ein Elektroauto oder E-Bike besitzen, können Sie mit Solarstrom auch Ihr Fahrzeug laden.


Vorteile von Solarpaneelen

Unabhängig davon, ob es sich um Solarparks, Solarmodule für große Lagerhallen, Lagerhäuser, Fabriken oder um Solarpaneele für den Eigenverbrauch handelt –  einer der größten Vorteile ist ihre Umweltfreundlichkeit.

Die von Solaranlagen erzeugte Energie ist zu 100 % sauber. Der Klimawandel führt dazu, dass die Solarenergie eine immer wichtigere Rolle im Energiemix spielt.

Solarenergie ist eine erneuerbare Energiequelle, die Sonne wird nie versiegen, zumindest nicht in den nächsten Millionen Jahren.

Auch die möglichen Kosteneinsparungen durch Solarenergie sind ein gewaltiger Vorteil. In Anbetracht des aktuellen Energiemarktes und seiner Volatilität garantieren Solarmodule eine niedrige Stromrechnung. Sie helfen Ihnen, unabhängiger vom Energiemarkt zu werden, denn mit einer eigenen Solaranlage müssen Sie weniger Energie einkaufen.

In Anbetracht ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und der Vorteile, die sie auf persönlicher und globaler Ebene bieten, sind Solarmodule eine großartige Alternative zur herkömmlichen Energieerzeugung.

Und sie werden von Tag zu Tag kostengünstiger, da der technische Fortschritt ihre Stromerzeugungskapazität erhöht und die Behörden den Übergang zu sauberer, erneuerbarer Energie fördern. Der Wandel beginnt bei jedem Einzelnen von uns.




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